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26.11.2020, 14:52 Uhr
Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt (CDU): „Ich nehme das Amt mit Freude aber auch mit Demut an“
Gabriele KipphardtErstmalig wurde eine Bezirksbürgermeisterin aus der Mitte der Bezirksvertre-tung IX gewählt: Gabriele Kipphardt. Seit 6 Jahren ist die Kettwiger Christde-mokratin bereits Mitglied der Bezirksvertretung und wurde jetzt einstimmig von CDU und FDP auf Platz 1 der gemeinsamen Liste gesetzt und gewählt. Zu ihrer Wahl im Essener Ratssaal erklärte Gabriele Kipphardt: „Ich nehme das Amt der Bezirksbürgermeisterin mit Freude aber gleichzeitig auch mit Demut an.“

Corona bedingt nur wenig Zeit blieb der frisch gewählten Bezirksbürgermeisterin, sich mit einer kurzen Rede an ihre Kolleginnen und Kollegen in der Bezirksvertretung zu wenden. Sie sagte u.a.:

„Es ist besser, eine Brücke als eine Mauer zu bauen.  Dieser Satz, der dem britischen Musiker Elton John zugeschrieben wird, könnte auch ein Leitspruch für unsere Arbeit in der Bezirksvertretung sein.
Ich jedenfalls will gerne dazu beitragen, dass wir – trotz aller unterschiedlichen politischen Auffassungen – Brücken bauen, sei es in unserer Arbeit untereinander aber vor allem Brücken für die Anliegen, Wünsche, Ängste und Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger, egal ob Jung oder Alt, egal welchen Geschlechts oder welcher Nationalität, egal welcher Glaubens- bzw. Weltanschauung, egal ob in Bredeney, in Kettwig, in Werden, in Heidhausen, in Schuir oder Fischlaken.
Ich werbe für einen konstruktiven Dialog mit der Verwaltung.
Im Fokus unseres Handelns sollte stets das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger stehen:  Diese wollen angemessen wohnen, sie haben das Bedürfnis nach guter und sicherer Mobilität, sie wollen Sauberkeit und Sicherheit, die wollen eine ausreichende frühkindliche Betreuung und gute Bildung für die Kinder und Jugendlichen, sie wollen dem demografischen Wandel folgend Angebote für Jüngere und Ältere, sie wollen klimagerecht und nachhaltig leben, sie wollen Sport treiben, sie wollen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, sie wollen eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, sie wollen leistungsfähige und vielfältige Kulturangebote. Die Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, und davon gibt es glücklicherweise sehr viele in unserem Bezirk, verdienen unsere Unterstützung und unsere Anerkennung.
Lassen Sie uns für all diese Aufgaben gemeinsam die notwendigen Brücken bauen, zum Wohle des Bezirks und seiner Bürgerinnen und Bürger,“ so die gewählte Bezirksbürgermeisterin.




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