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05.06.2022, 13:47 Uhr
Großes Interesse am Meinungsaustausch der CDU-Kettwig zur Radwegeverknüpfung Panoramaradweg - Ruhrtalradweg
Kein Stuhl war mehr frei und viele mussten stehen: Ins Fachwerkhaus an der kath. Kirch St. Josef, das freundlicherweise ganz kurzfristig von Pfr. Sven Goldhammer zur Verfügung gestellt wurde, kamen rd. 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Der Unmut der Bürgerschaft war eindeutig: Die geplante Wegeführung, der Wegfall von Parkmöglichkeiten, die Eile der von der Verwaltung geplanten Beschlusslage, die nicht vorhandene Alternativplanung und die Kosten, nämlich Steuergelder von derzeit geplanten 1,7 Mio € stießen auf Protest und Widerstand der Erschienenen. Auch berichteten viele Anwohner von diskriminierendem und rücksichtslosem Verhalten von einigen Radfahrern gegenüber Fußgängern oder mobilitätseingeschränkten Menschen.
Die anwesenden Politiker aus BV und dem zuständigen Ausschuss für Verkehr und Mobilität nahmen die Argumente der Berschener mit.
Auf Unverständnis stieß das Fehlen von Alternativrouten bei der Planung für den überwiegenden Freizeitfahrradverkehr. Viele erwarteten zumindest eine Wegeführung von der Heiligenhauser Str. über den Kettwiger Kreisel längs der August-Thyssen-Straße und dann ein Verschwenken auf den Ruhrtalradweg. Eine solche Radverbindung, die auch schon seitens der BV IX angeregt wurde, hätte den Vorteil, dass sowohl die Sicherheit für Radfahrende erhöht als auch die Belastung für die Anwohner durch Radfahrer reduziert würde.
Gespannt schauen alle auf den kommenden Donnerstag, wo im Essener Rathaus ab 15:00 Uhr in Raum 1.21 der Ausschuss für Verkehr und Mobilität tagt. Bleibt noch Zeit für eine Alternativplanung und werden die Bürgerargumente eine Rolle spielen?

Zwei ungeprüfte Ideen von Planungsalternativen stellte Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU) vor, die bei den Anwesenden auf große Zustimmung stießen.
Erst seit Kurzem ist ferner bekannt, dass für die geplante Aula in der Schule an der Ruhr auch ca. 14 – 37 Stellplätze (je nach Größe der Aula) außerhalb des Schulgeländes nötig werden. Sollten diese Stellplätze nicht gefunden werden, wird die geplante Aula nicht für die Öffentlichkeit nutzbar sein – ein erheblicher Nachteil für vd Brücke. Die CDU-Kettwig will sich auch weiterhin für eine Aula einsetzen, die auch öffentlich nutzbar ist und bittet um Unterstützung.

Viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Diskussion. Sie trugen sehr sachlich teilweise neue Argumente vor oder arbeiteten Widersprüche in der Verwaltungsvorlage heraus. So wurden in der Verwaltungsvorlage weder der Neubau der Schule an der Ruhr („Brücker Schule“) noch die geplante Neubaumaßnahme auf dem Gelände der ehemaligen Reinigung berücksichtigt. Mit keinem Wort bietet die Verwaltungsvorlage Alternativen für wegfallende Stellplätze im öffentlichen Raum an. Und viele im Gebiet Wohnende sind auf ihr Auto angewiesen. Sarkastisch kommentiert wurde, dass dann auch noch KAG-Beiträge anfallen können.






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